Archiv Mitteilungen

Lieber Regierungsrat von Zürich: lesen macht intelligent!

In der unbefriedigenden Antwort des Zürcher Regierungsrat zu der Frage von Spritzenabgabe im Gefängnis findet sich ein Passus zu Substitutionsbehandlungen im Gefängnis, der klar belegt, dass der Regierungsrat und seine BeraterInnen die medizinischen Empfehlungen der SSAM zu substitutionsgestützten Behandlungen nicht gelesen haben. In kurzen Worten wird dort ausgeführt, was der Sinn von Substitutionsbehandlungen unter Haftbedingungen ist. Aufgaben nicht gemacht -> nachsitzen!
Auszug aus dem RR Protokoll

ANR & Waisman

Entgegen den wiederholten Vorwürfen von André Waisman und seinen Schweizer Protagonisten haben die Suchtfachleute der SSAM grundsätzlich nichts gegen neue und innovative Behandlungsverfahren. Die SSAM fordert einfach Transparenz und wissenschaftliche Evaluation.

Medienmitteilung: "EDI - Weiterer Schritt im Kampf gegen Designer-Drogen"

"Getretener Quark wird breit, nicht stark." (J. W. v. Goethe).

Mediemitteilung:

"EDI - Weiterer Schritt im Kampf gegen Designer-Drogen
Bern, 11.12.2012 - Die Schweiz unterstellt im Kampf gegen illegale Designer-Drogen erneut 46 Substanzen der Betäubungsmittelgesetzgebung. Eine entsprechende Verordnungsänderung des Eidgenössischen Departements des Innern trat auf 1. Dezember 2012 in Kraft.
Eidgenössisches Departement des Innern

Joint meeting ISAM / TDO / Nasuko am 18.10.12

An den gut besuchten Veranstaltungen setzten sich die hochkarätigen ReferentInnen und PodiumsteilnehmerInnen mit den Drogengesetzgebungen auseinander. Besonders bemerkenswert war das Statement von Dr. Gilberto Gerra vom UNODC, dass es in den internationalen Abkommen (Single Convention, Wiener Abkommen) nirgends einen Hinweis gibt, dass der "Besitz" von Substanzen durch Konsumenten zu bestrafen sei, sondern in den Abkommen von Besitz nur im Zusammenhang mit Drogenhandel gesprochen wird. Das Schweizer Betäubungsmittelgesetz geht also in diesem Bereich zu weit.