Fähigkeitsausweis Abhängigkeitserkrankungen

Ziel des Fähigkeitsausweises (FA) ist es, die Kompetenzen auf dem Gebiet der Abhängigkeitserkrankungen in allen medizinischen Disziplinen zu stärken. Der FA soll in jeder betroffenen Disziplin eine kleine Gruppe von Suchtmedizinern, Inhaber des FA, schaffen, die die Fähigkeiten der gesamten Fachrichtung verstärken.

In diesem Dokument wird beschrieben, wie die Ärztinnen und Ärzte den FA erlangen können (Punkt 1), und was die Ausbildungseinrichtungen unternehmen müssen, um von der SSAM als solche anerkannt zu werden (Punkt 2).

Weitere Informationen und Unterlagen für den Erwerb des Fähigkeitsausweises können schriftlich bestellt werden bei:

 

SSAM – Fähigkeitsausweis

Abhängigkeitserkrankungen

Frau Ruth Borloz

Service d’alcoologie

Av. de Beaumont 21 bis / P2

1011 Lausanne

 

Tel.       021 314 73 53/ 079 556 88 48

Fax       021 314 05 62

 

E-mail ruth.borloz@chuv.ch

 

Das Gebiet der Abhängigkeitserkrankungen umfasst die Prävention, Diagnose und Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen unter Berücksichtigung der psychischen, somatischen und sozialen Dimensionen.

Das Fähigkeitsprogramm Abhängigkeitserkrankungen soll den Kandidatinnen und Kandidaten die notwendigen Qualifikationen in Form von Kenntnissen und Fähigkeiten vermitteln, um sowohl in einer Praxis als auch in einer spezialisierten stationären oder ambulanten Einrichtung eigenverantwortlich in allen Gebieten der Abhängigkeitserkrankungen tätig zu sein.

Die theoretische Weiterbildung umfasst den Erwerb von Kenntnissen anhand der hier (Liste in Bearbeitung) beschriebenen Aktivitäten. Erfordert werden Grundkenntnisse im Bereich der Grundlagen-wissenschaften, der Epidemiologie und Prävention, im klinischen und therapeutischen Bereich, sowie im sozialen und rechtlichen Bereich.

Die praktische Weiterbildung dauert 1 Jahr und muss an einer von der SSAM anerkannten Weiterbildungsstätte absolviert werden. Sie soll es ermöglichen, sich praktische Kenntnisse über Diagnostik, Anamnese und klinische Untersuchung anzueignen; individuelle Begleitung, Arbeit mit den Angehörigen, vernetzte Arbeiten zu üben; mit Notfall- und Krisensituationen umzugehen; Substitutionsprogramme zu leiten.