Substitutionsgestützte Behandlungen auf der Krim

Es ist zu erwarten, dass die mühsam aufgebauten substitutionsgestützten Behandlungen auf der Krim, wenn das russische System eingeführt, quasi von einem Tag auf den anderen gestoppt werden. Da der Aufbau nur mit Geldern aus dem Westen möglich war, ist dies nicht weiter verwunderlich. Zudem gilt in Russland unter den politisch führenden Narkologen nach wie vor, dass man sich durch die amerikanische Mode der substitutionsgestützten Behandlung das russische Volk nicht vergiften lassen will.
Artikel auf AFR (französische Webseite, Artikel auf Englisch)
 
Das Gleiche passierte schon vor wenigen Jahren in Uzbekistan, nur haben dort die Russen nicht Land besetzt. Hier genügte der Meinungsumschwung beim Herrscher Karimov, der sich plötzlich vom Westen ab und Russland zu wandte. Alle substitutionsgestützten Behandlungen wurden innert wenigen Tagen gestoppt.